FAQ zu Nachhaltigkeit und Marketing von2019-10-02T12:46:24+02:00

Diese FAQ sind rund um Nachhaltigkeit und Marketing interessant

Wie kann meine Corporate Identity grüner werden?2019-05-17T15:51:50+02:00

Die Umsetzung von Nachhaltigkeit im Unternehmen gelingt, wenn ein ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Dies geschieht durch festgelegte Umwelt- und Sozialstandards, beispielsweise in der Logistik einer Firma. Zudem sollte man nachhaltige Designkonzepte und Produktinnovationen aufstellen. Eine nachhaltige Personalstrategie lässt die
CI nicht nur extern, sondern auch intern grüner werden.

Die Erstellung eines CSR-Reports hilft dabei, Klarheit zu gewinnen. Und zwingt zur jährlichen Überprüfung, ob die Corporate Social Responsibility auch eingehalten wurde, wo es Optimierungsansätze gibt, und wo Nachholbedarf.

Noch ein paar Gedanken zu einer „grünen“ Corporate Identity:

  • nur wenn intern genauso nachhaltig gedacht wird, ökologisch, sozial, fair, dann kann man auch glaubwürdig nach außen eine grüne CI verkörpern
  • im Kundenverkehr Recyclingpapier einsetzen und firmenintern nicht, dazu jede Mail ausdrucken und Papier nur einseitig verwenden – das geht nicht
  • gute Stimmung, Ehrlichkeit, Akzeptanz, Vertrauen – wie man seine Mitarbeiter behandelt, behandelt man auch die Kunden. Und umgekehrt.
  • Soziale oder ökologische Aktionen wie „Ich räume mit allen Kollegen 1 Tag Abfall im Park auf“ oder „Wir pflanzen Bäume“ schaffen einen Zusammenhalt. Und bewirken auch nach außen hin Glaubwürdigkeit.

 

 

Was kann man an einem Flyer umweltfreundlich machen?2019-05-17T15:52:20+02:00

Ein Flyer (Werbehandzettel) oder ein Beileger besteht ja aus Papier. Also fällt als Erstes das verwendete Papier zum Stichwort „Ökologie“ ein. Insgesamt entscheiden diese Faktoren über das Maß der Umweltfreundlichkeit:

  • eingesetztes Papier: Recyclingpapier, gebleicht oder ungebleicht, aus welchem Rohstoff?
  • Farben für den Print: keine umweltschädlichen Chemikalien, keine Lacke usw.
  • Produktionsverfahren
  • Länge und Art der Transporte, sowohl der genutzten Materialien als auch des fertigen Flyers
  • Reduktion des emittierten CO2
  • Recyclingfähigkeit
  • Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten.

 

Was ist nachhaltiger Content – was macht Content nachhaltig?2019-05-02T16:37:33+02:00

Content beschreibt den textlichen Inhalt von etwas. Umgangssprachlich hat sich Content hauptsächlich als Bezeichnung für das eingebürgert, was man auf Internet-Seiten inhaltlich findet. Also nicht die Links, Bestellmöglichkeiten, Bilder, Produkte, sondern Informationen. Das lässt sich vielleicht am einfachsten am Beispiel eines Webshops erklären: hier gibt es die Produktbilder, die Preise, den Link zum Warenkorb / dem Bestellablauf. Und die Produktbeschreibung – das ist der Content. Je ausführlicher und informativer dieser für den Interessenten ist, desto besser ist der Content.

Eigentlich ist demnach jeder Content nachhaltig, solange er im Netz steht. Und er ist dann nachhaltig, wenn er sich um nachhaltige Themen dreht.

In unserem Verständnis ist Content dann nicht mehr nachhaltig, wenn er den Leser keinen Mehrwert bietet oder gar hinters Licht führt. Reines Aneinanderreihen von Keywords ohne brauchbare Informationen ist nicht nachhaltiger Content. Ganz offen gesagt, genau wie dieser Eintrag hier … bitte verzeihen Sie uns die ehrlichen Worte. Aber ein Beispiel zeigt es nun einmal am besten und in machen Fällen braucht man für Suchmaschinen nicht nachhaltigen Content.

Deswegen unser Tipp: Lesen Sie lieber, was nachhaltiges Marketing ausmacht, oder die Infos in unserem Blog. Dort finden Sie nachhaltigen Content.

 

Was ist green Marketing?2019-05-02T18:56:28+02:00

Green Marketing ist Marketing, das ökologische Aspekte beachtet. Und zwar in allen „Disziplinen“, die zum klassischen Marketing gehören, also

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb.

Green Marketing fängt demnach eigentlich schon beim Produkt an. Jetzt kann aber nicht jedes Produkt öko sein. Auch bei der Preispolitik ist es bei vielen Produkten schwierig, ökologische Aspekte mit einzubeziehen.

Sehr viel stärker ist die Beachtung der Umweltfreundlichkeit und des Klimaschutzes in der Vermarktung und beim Vertrieb. Hier kommen Aspekte wie

  • CO2 Einsparung
  • eingesetzte Materialien
  • Produktionsverfahren
  • Print oder digital?
  • Länge der Transportwege

ins Spiel. Recyclingfähigkeit, Reduktion des emittierten CO2, Vermeidung umweltschädlicher Chemikalien, Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten … das alles macht Green Marketing aus.

Andere Bezeichnungen sind „umweltfreundliches Marketing“ oder „ökologisches Marketing“. „Nachhaltiges Marketing“ dagegen fasst den Begriff weiter und beachtet neben den ökologischen Auswirkungen auch die sozialen und ethischen Komponenten.

Was bedeutet nachhaltiges Marketing?2019-05-02T13:39:44+02:00

Nachhaltiges Marketing bedeutet, in allen Bereichen des Marketings neben allen anderen Aspekten auch an die Auswirkungen auf Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu denken.

Sein Marketing nachhaltig auszurichten, heißt:

  • langfristig zu denken
  • möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen
  • den CO2-Ausstoß zu reduzieren
  • keine für Mensch, Tier, Umwelt schädlichen Stoffe (z.B. Lacke bei einer Veredelung) einzusetzen
  • sich bei jeder Maßnahme zu fragen, ob sie ökologisch, sozial, ethisch ist.

Dies beinhaltet somit nicht nur die „klassischen Marketingpfeiler“

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb,

sondern auch (und gerade) die Zusammenarbeit mit Partnern – Geschäftspartnern, Lieferanten, Händlern.

Nachhaltiges Marketing umfasst mehr Kriterien als Grünes Marketing oder ökologisches Marketing. Während Letztgenannte“nur“ die ökologischen Aspekte beachten, bedeutet Nachhaltigkeit auch soziale und ethische Aspekte.

Warum soll ich bei Marketing auf Nachhaltigkeit achten?2019-05-15T15:33:23+02:00

Erfolgreiches Marketing braucht einen langen Atem. Man muss mittel- bis langfristig denken bei der Wahl der Marketingkampagnen, der Ideenauswahl, der Buchung der Werbemedien, der Produktion der Werbemittel. Genauso ist es mit der Nachhaltigkeit. Denn sie bedeutet, nicht nur an heute zu denken, sondern auch an die Zukunft. Welche Auswirkungen hat mein Handeln in den nächsten Jahren, Jahrzehnten …

Bringt man Marketing und die „Nachhaltigkeitsdisziplinen“ Ökologie, Ethik, Soziales zusammen, dann bedeutet das:

  • genaue Prüfung der eingesetzten Materialien und Produktionsverfahren
  • Verzicht auf nicht faire / soziale / ökologische Medien
  • Vermeidung von hohem CO2-Ausstoß, u.a. durch kurze Transportwege
  • Allokation von Ressourcen, also beispielsweise keine breite Streuung von Werbeflyern, sondern gezielte Auflagenoptimierung nach Analyse.

Dem Kunden bringt nachhaltiges Marketing in der Regel höhere Qualität in seinen Marketingmaßnahmen, und damit langfristig einen besseren Absatz und Geschäftserfolg. Zusätzlich nutzt es seinem Image, denn wer will heute noch als „Umweltschädling“ und „Klimaschutzfeind“ dastehen?

Parallel nutzt es der Gesellschaft, denn je nachhaltiger das Handeln, desto mehr profitieren wir alle davon.

Mehr zu nachhaltigem Marketing hier. Und wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit nachhaltigem Marketing ein besseres Geschäft machen können, sprechen Sie mit den Experten. Uns.

Transportwege – machen die einen Unterschied?2019-05-02T14:23:53+02:00

Da hat man als Agentur für seinen Kunden eine Beilage für sein umweltfreundliches Produkt gebucht, in einem grünen Medium. Die Beilage ist auf Recyclingpapier gedruckt, beim Druck wurden keine umweltschädlichen Chemikalien eingesetzt. Der Kunde sitzt in München, also hat man im Sinne Regionalität auch einen Drucker vor Ort beauftragt.

Der Haken: der Verlag der Zeitschrift, in der die Beilage zugefügt wird, sitzt in Hamburg. Der Verarbeiter auch. Das heißt, die Palette mit den Beilegern muss einmal quer durch Deutschland gebracht werden. Das ginge per Zug, per LKW (das meistgenutzte Transportfahrzeug) oder gar per Flugzeug. Bei allen ergibt sich ein mal größerer, mal kleinerer CO2-Ausstoß. Dieser hätte vermieden werden können, wenn man eine Druckerei in oder in der Nähe von Hamburg beauftragt hätte.

In Zahlen: je 10 kg Beileger wurden beim Transport per Zug rund 2,7 kg CO2 freigesetzt, beim LKW-Transport sind es ähnliche Werte und per Flugzeug wären es rund 50 kg klimaschädliches CO2. Der LKW schneidet deswegen nicht so schlecht ab, weil man den Güterzug nicht isoliert betrachten kann, denn An- und Abtransport zum Bahnhof erfolgen in der Regel auch per LWK.

Also ja – auch die Transportwege sind für ein bis zu Ende gedachtes ökologisches Marketing relevant.

 

 

Kann digitales Marketing Energie einsparen?2019-05-02T09:22:47+02:00

Die Digitalisierung durch Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) kann Energie vor allem in Hinsicht auf den Papierverbrauch einsparen. Digitale Medien können aber auch generell ein Ersatz für Print–Marketing sein. Durch das Social Media Kampagnenmanagement wird die aufwändige Organisation beispielsweise eines Events in die schnelle digitale Welt verlagert.

Man darf aber nicht pauschalisieren, dass generell „digital“ Energie einspart. Denn jeder Klick verbraucht Energie. Laut Greenpeace ist „das Internet“ der sechstgrößte Energieverbraucher der Welt. Jeder Click, mit dem man eine neue Seite aufruft, verbraucht 11,6 Joule. Bei 1,2 Mio. Clicks (das kommt pro Minute bei Facebook zusammen) sind das bereits 3,8 Megawattstunden. SOmit verbraucht auch eine rein digitale Kampagne Energie.

Die Anwort lautet also „kann, ja, aber nicht immer zwangsläufig“.

Wie macht man einen Prospekt nachhaltig?2019-05-17T15:53:14+02:00

Ein Prospekt besteht ja aus Papier. Deswegen kommt als Erstes das genutzte Papier zum Stichwort „Nachhaltigkeit“ in den Sinn. Insgesamt entscheiden aber mehr Faktoren, ob ein Prospekt nachhaltig ist:

Generell sollte man sich auch jedes Mal die Frage stellen, ob überhaupt ein gedruckter Prospekt zwingend nötig ist, oder ob es nicht auch eine PDF-Datei zum Download / Mailversand tut.

 

Wie können verantwortungsvolle Produkte entstehen?2019-05-17T15:53:42+02:00

Verantwortungsvolle Produkte entstehen dadurch, dass sich Menschen Gedanken machen. Indem sie nachhaltig produzieren, und über den Herstellungsprozess transparent informiert wird.
Die Kunden und Abnehmer müssen spüren, was sie mit dem Kauf eines nachhaltigen Produktes bewirken.

 

Welche Rolle spielt Recycling für die Werbebranche?2019-05-02T10:28:15+02:00

Derzeit scheint das Thema Recycling noch eine untergeordnete Rolle in der Werbebranche zu spielen. Das ändert sich hoffentlich, denn es existieren viele Ansatzmöglichkeiten. So gibt es verschiedene Nutzungsmöglichkeiten von recyceltem Plastik wie beispielsweise die Herstellung von Lebensmittelverpackungen, Möbeln, Kleidung und Schmuck etc. Weiterhin schaffen kreative Arbeiten mit Plastik neue Produktionswege und ein besseres Image des Materials.

Eigentlich selbstverständlich für jede Werbeagentur sollte inzwischen die Nutzung von Recyclingpapier bei Printmedien wie Mailings oder Prospekten sein.

Auch bei der Organisation von Events und Messen kann man inzwischen sehr gut auf recyceltes Material z.B. für Becher oder Standgestaltung zurückgreifen.

Generell gibt es vielfältige Möglichkeiten, bei Werbeaktionen neben der erreichbaren Erfolgsquote auch auf die ökologische Auswirkung der Maßnahme zu achten und dabei besonders auf den Aspekt des möglichen Recyclings.

 

Was ist Marketing mit Klimaschutz?2019-04-30T13:41:17+02:00

Klimaschutz heißt ja, alles zu unterlassen oder zu reduzieren, was dem Klima schadet. Das betrifft in unserer Zeit vor allem die CO2-Emissionen, die ursächlich für die Erderwärmung und den Klimawandel sind.

Somit ist „Marketing mit Klimaschutz“ Marketing (Werbung, Produktpolitik, Absatzmaßnahmen), das die Auswirkungen aufs Klima durch die Minimierung des CO2-Ausstoßes berücksichtigt.

Mehr dazu unter „Kann man mit Marketing CO2 sparen?

 

 

Ist Print oder online umweltfreundlicher?2019-05-02T15:30:45+02:00

Ob Print oder Online Werbemaßnahmen umweltfreundlicher sind, darauf gibt es keine pauschale Antwort. Bei Print fällt der Papier- und Farbverbrauch sowie die Produktion mit Energieverbrauch und CO2-Ausstoß ins Gewicht, zusätzlich häufig auch noch die Transportwege-Problematik. Bei Online-Aktionen wie Newsletter oder e-Anzeigen-Schaltung fällt das Genannt alles weg. Es bleibt der Energieverbrauch.

Nun sind aber häufig Printmedien im Response, in letzendlich zählenden Absatz erfolgreicher als digitale Aktionen. Das gilt zum Beispiel für clever gemachte Mailings, aber auch für Prospekte. Da macht das Angucken und Durchblättern „Appetit aufs Bestellen“. Außerdem ist die Verweildauer im Haushalt länger als bei einer elektronischen Aktion – das Löschen ist nur einen kleinen Fingerzucker entfernt.

Letztendlich sollte man immer vom zu erreichenden Ziel ausgehen und rückwärts denken. Mit welcher Maßnahme erreiche ich das gewünschte Ziel? Und wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, mit welcher erreiche ich mein Ziel am effektivsten – Kosten, Umweltauswirkungen usw. gegeneinander abgewogen. Mehr zum Thema „Umweltfreundlichkeit von Print versus online“

Haben nachhaltige Verpackungen einen ästhetischen Anspruch?2019-05-02T10:38:33+02:00

Eigentlich eine komplett überflüssige Frage, denn warum sollten sich Nachhaltigkeit und Ästhetik ausschließen?

Häufig sieht man, dass das Design der Natürlichkeit des Produkts „Verpackung“ angepasst wird. Hierfür sind matte Materialien und Naturpapiere gut geeignet.

Und wenn das Produkt selbst auch außerhalb von Regalen in Läden / Supermärkten angeboten wird: Die Verkaufshops bzw. die Verkaufsstände sollten sich dem Produkt anpassen und aus natürlichen Materialien bestehen. Nachhaltigkeit schließt Minimalismus mit ein. Und aktuell geht der Trend sowieso hin zu schlichtem Design. Aufwändige Verpackungen sind – auch unter Produktions- und Kostengesichtspunkten – out.

Gibt es Bio-Marketing?2019-05-02T14:50:47+02:00

Die Bezeichnung „Bio“ allein ist kein geschützter Begriff, nur der Begriff „Bio-Lebensmittel“ ist gesetzlich definiert. „Bio“ allein ist inzwischen zum Synonym für ökologisch, gesund, grün geworden. Und damit positiv belegt.

Versteht man ihn auch so, dann gibt es natürlich Bio-Marketing. Nämlich Marketing in einer Ausprägung, die gut für Mensch, Tier, Umwelt ist. Bio-Marketing ist dann eine andere Bezeichnung für Green Marketing und Öko-Marketing.

 

Wie kann man Visitenkarten nachhaltig machen?2019-05-17T15:52:43+02:00

Erste Frage: warum soll man denn bitte schön so etwas Kleines wie Visitenkarten auch noch nachhaltig machen? Ganz einfach – kleine Ursache, große Wirkung. Die Visitenkarte ist häufig das erste Aushängeschild für das eigene Angebot und die eigene Person. Vor allem Unternehmen, die im Bio-Sektor unterwegs sind, sollten, nein, sie müssen hier ökologisch auftreten.

Zweite Frage: wie mache ich das? Wie kann man Visitenkarten nachhaltig machen? In dem man bei diesen Faktoren auf Umweltfreundlichkeit achtet:

  • eingesetztes Papier: Recyclingpapier, gebleicht oder ungebleicht, aus welchem Rohstoff?
    Wer etwas Besonderes möchte: Es gibt auch Papiere aus Stroh, aus Grasschnitt, oder mit eingearbeitetem Pflanzensamen.
  • Farben für den Print: keine umweltschädlichen Chemikalien, keine Lacke usw.
  • Produktionsverfahren
  • Länge und Art der Transporte, sowohl der genutzten Materialien als auch der fertigen Karten
  • Reduktion des emittierten CO2
  • Recyclingfähigkeit
  • Auftragsvergabe unter ökologischen, sozialen und ethischen Aspekten.

Leider setzen viele Agenturen und Druckereien, wenn sie „Visitenkarten“ hören, auf das klassische Standardpapier. Ganz einfach, weil sie die ganze Vielfalt nicht auf dem Schirm haben. Hier lohnt es sich, zum Experten für nachhaltiges Marketing zu gehen.

 

 

 

 

Was ist ökologisches Marketing?2019-05-02T13:36:23+02:00

Ja, gibt es. Ökologisches Marketing ist ein anderer Begriff für Green Marketing. Vor allem in den Marketing-Teilsegmenten „Vermarktung/Werbung“ und „Vertrieb“ kann ökologisches Marketing sehr viel Positives bewirken.

Denn bei allen diesen Themen

  • CO2 Einsparung
  • eingesetzte Materialien
  • Produktionsverfahren
  • Print oder digital?
  • Länge und Art der Transporte

kann eine nicht ökologische Entscheidung sich seht negativ auf die Umwelt oder – mittelfristig – aufs Klima auswirken. Beispiele, wie Marketing ökologisch wird:

  • Recyclingfähigkeit
  • Reduktion des emittierten CO2
  • Vermeidung umweltschädlicher Chemikalien
  • Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten.

Man kann es auch „umweltfreundliches Marketing“ nennen. „Nachhaltiges Marketing“ dagegen fasst den Begriff weiter und beachtet neben den ökologischen Auswirkungen auch die sozialen und ethischen Komponenten.

Was bedeutet Greenwashing?2019-05-02T13:13:49+02:00

Greenwashing heißt, etwas wird „ökologisch angestrichen“. Man verpasst einem Produkt, einer Dienstleistung einen umweltfreundlichen Anschein, obwohl im Kern die Ökologie keine Rolle spielt. Greenwashing wird vor allem im Marketing genutzt, um neue Zielgruppen zu erschließen oder bisherige Kunden nicht zu verprellen.

Dabei muss beim Greenwashing nicht unbedingt Schaden entstehen. Ein Beispiel für einen Grenzfall ist aus unserer Sicht die Regenwald-Kampagne der Biermarke Krombacher. Für jeden gekauften Kasten Bier spendete Krombacher eine bestimmte Fläche Regenwald. Damit gab es einen ökologischen Touch. Überspitzt ausgedrückt wurde die Kampagne vor allem in den sozialen Medien als „Saufen für den guten Zweck“ verspottet. Allerdings wurde dadurch auch ein Stück Regenwald geschützt.

Man sieht, Greenwashing kann durch PR-Maßnahmen geschehen, durch Geld- oder Sachspenden für ökologische Projekte. Oft reicht auch einfach eine grüne / ökologisch anmutende Verpackung. Oder eine ebensolche Inszenierung der Produkte. Das ist beispielsweise die grüne Verpackung bei der Joghurtschnitte von Ferrero oder der Wechsel der Logofarbe von rot auf grün bei McDonalds.

Manchmal versucht man bewusst, von negativen Themen abzulenken und sich ökologisch zu positionieren, ist aber im Kerngeschäft umweltschädlich. In diese Kategorie fällt wohl die TV-Kampagne der RWE mit „Vorweggehen“, die den Eindruck erweckt, RWE setzt voll auf Windräder und Ökostrom. Dieser Strom macht aber nur einen extrem geringen Bruchteil des Gesamtgeschäftes aus. Hier wird weiter auf Kohlestrom gesetzt, und die Natur gerodet (Hambacher Forst) sowie Dörfer „plattgemacht“ – trotz massiver Proteste in der Bevölkerung.

 

Schaffen wir mehr Biodiversität mit nachhaltigen Kampagnen?2019-05-02T10:25:50+02:00

Mehr Biodiversität ist schwer zu erreichen, in unserer Zeit gilt es erst einmal, die jetzige Artenvielfalt zu erhalten. Und nicht noch mehr Artenschwund auszulösen.

Nachhaltige Kampagnen stellen einen Aufruf an jeden dar, etwas in seinem Alltagleben zu verändern, auch wenn es eine noch so kleine Sache ist. Zusätzlich schaffen sie ein deutlicheres Bewusstsein für die Umwelt. Kampagnen nehmen ganzheitlich gesehen zusätzlich die Politik und Wirtschaft in die Pflicht, zu handeln.

Nachdem durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ die Biodiversität sehr stark in das Bewusstsein der Menschen gerückt ist, nützt jede nachhaltig gestaltete Marketingaktion und Werbekampagne der Erhaltung der Artenvielfalt.

Kann man mit Marketing CO2 sparen?2019-04-30T12:46:36+02:00

Klare Antwort: ja, kann man. Indem man überlegt, welche Auswirkungen was hat. Zum klassischen Marketing gehören:

  • Produktpolitik
  • Preisgestaltung
  • Kommunikationspolitik / Vermarktung (u.a. Werbung)
  • Vertrieb.

Schon bei der Produktgestaltung kann man ansetzen – will man z.B. Strom anbieten, dann ist ein Kohlekraftwerk wesentlich höher im CO2-Ausstoß als eine Solaranlage. Gut, das ist jetzt ein echtes Holzhammer-Beispiel. Aber es bringt die Botschaft auf den Punkt.  Neben dem Produkt selbst ist auch der Produktionsprozess im Hinblick auf Möglichkeiten zur CO2-Einsparung zu betrachten.

In der Vermarktung geht es bei der Auswahl möglicher Werbeaktionen und Werbemittel ebenso um den CO2-Aspekt. Muss es die Hauswurfsendung in großer Auflage sein, oder reicht ein personalisiertes Mailing in kleinerer Auflage? Ginge eine e-Mail-Aktion stattdessen?  Postsendungen kann man auch CO2-neutral versenden (z.B. Go green).

Bei der Auftragsvergabe für die Produktion von Werbemitteln sollte man unter CO2-Gesichtspunkten darauf achten, dass Produktionsort und Verarbeitung möglichst nahe beieinander liegen. Flyer, die in München produziert, aber in Hamburg eingesetzt werden, müssen per Bahn, LKW oder Flugzeug dorthin transportiert werden.

Das sind nur einige Beispiele, wie man mit nachhaltig ausgerichtetem Marketing CO2 sparen kann.

 

 

Kann ein ökologisches Corporate Design überzeugen?2019-04-30T14:34:52+02:00

Der Verzicht beispielsweise auf Papierveredelung mit Lacken zeigt, dass man nachhaltig denkt und handelt. Das ökologische CD ersetzt häufig mithilfe von digitalen Medien den Einsatz von Printmedien.

Hier kann sich jedes Unternehmen zum Beispiel fragen: Brauchen wir wirklich eine Unternehmensbroschüre in Print? Wie oft wird sie ausgehändigt, wie oft nach Aushändigung angeschaut, wie viel Auflage müssen wir immer vernichten, weil sich etwas geändert hat? Reicht hier nicht eine digitale Version, als PDF?

Und wenn Print unverzichtbar ist: Materialien wie zum Beispiel FSC-zertifiziertes Papier geben dem Druckerzeugnis ein hochwertiges und anmutiges Erscheinungsbild. Und unterscheidet sich auch bei nicht-ökologisch-nachhaltig ausgerichteten Unternehmen und Produkten in keinster Weise von nicht-ökologischen Materialien.

Deswegen stellen wir immer wieder die Frage: Warum überhaupt noch in der heutigen Zeit, Klimawandel / FridaysforFuture-Bewegung / Energiewende, ein nicht-ökologisches Corporate Design umsetzen?

Gibt es auch umweltfreundliche Rollups?2019-05-15T13:45:49+02:00

Ja, die gibt es. Als Erstes entscheidet natürlich das genutzte Grundmaterial – PVC-Plane oder Canvas. Daneben gilt es aber viele weitere Faktoren zu beachten, damit ein Roll up umweltfreundlich ist:

  • Grundmaterial: aus welchem Rohstoff, PVC oder Canvas, gebleicht oder ungebleicht?
    Das Ganze ist natürlich auch abhängig vom Einsatzport, inddor oder outdoor und damit dem Wetter ausgesetzt.
  • Farben für den Print: keine umweltschädlichen Chemikalien, keine Lacke usw.
  • Produktionsverfahren
  • Länge und Art der Transporte, sowohl der genutzten Materialien als auch des fertigen Prospektes
  • Reduktion des emittierten CO2
  • Recyclingfähigkeit
  • wenn nicht nur die Plane, sondern das „Gestell“ und die Tasche auch mitproduziert werden – auch hier ist auf ökologische Materialien zu achten.
  • Auftragsvergabe unter ökologischen Aspekten.

Mehr dazu unter „Was bedeutet nachhaltiges Marketing?“

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