Das Bewusstsein, etwas tun zu müssen, wächst. Um das Klima zu retten, um die Erde „zu retten“. Spektakuläre Aktionen sensibilisieren, und machen auf das Thema aufmerksam. Wie die seit Jahren stattfindende Earth Hour. Sie wurde vom WWF ins Leben gerufen. Jedes Jahr, immer am letzten Samstag im März, sind alle Menschen – weltweit – aufgerufen, für eine Stunde das Licht auszumachen.

Eine Stunde, das kann man verschmerzen, da machen viele mit. Wenn die Oper in Sydney, das Brandenburger Tor in Berlin oder das Empire State Building in New York 60 Minuten dunkel bleiben, dann sind das Bilder mit großer Symbolkraft.

media4nature macht natürlich auch mit am 30. März, und für eine Stunde das Licht aus.

Aber reicht das, um die Erde zu retten?

Gute Frage!  Aber ist das überhaupt die richtige Frage?

Das Fazit: nicht die Erde braucht die Hilfe von uns Menschen. Wir Menschen brauchen die Erde! Sie kann ohne uns „überleben“, wir nicht ohne eine Erde, eine Natur im Gleichgewicht.

Das heißt, letztendlich „retten“ wir nicht „das Klima“ oder „die Erde“, sondern die Erde uns. Deshalb sollten wir endlich anfangen, uns selber zu retten – unsere Kinder, Enkel, die nächsten Generationen.

Wenn wir für Nachhaltigkeit kämpfen, für weniger Plastikmüll, für mehr Ökologie und Biodiversität, dann kämpfen wir für unsere Zukunft. Das sollte uns bewußt sein. Das sollte es uns wert sein!