Nachhaltiges Marketing ist nicht einfach „dasselbe wie immer, nur in grün“! Green Marketing bedeutet, langfristig zu denken. Und damit Verantwortung zu übernehmen. Keine kurzfristigen Verkaufserfolge, sondern auf lange Sicht am Markt bestehen. Mit Produkten und Dienstleistungen, die ebenfalls langfristig positiv wirken. Also – sind Sie, ist Ihr Unternehmen bereit für Green Marketing?

Voraussetzungen für erfolgreiches Green Marketing im Unternehmen

  • Die Überzeugung, nachhaltig zu handeln, für mehr Klimaschutz und Umweltfreundlichkeit zu sorgen, ist vorhanden. Vor allem bei der Geschäftsführung.
  • Ihre Produkte  / Angebote sind nicht umweltschädlich oder gesundheitsschädlich. Im besten Fall bringen sie einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und Umwelt.
  • Ihre Angebote sind fair bepreist.
  • In der Produktionskette sind Kinderarbeit, Menschenausbeutung, Raubbau an der Natur usw. ausgeschlossen.
  • Die Wirtschaftlichkeit ist quantitativ belegt, mit Planrechnungen und Prognoseszenarien.
  • Es existiert eine interne Kommunikationsstrategie, damit auch alle Mitarbeiter und Kollegen die Nachhaltigkeit leben.

Alle Punkte mit „ja“ beantwortet? Dann kann es losgehen.

Erste Schritte im Nachhaltigen Marketing

Tue Gutes und rede darüber. So einfach ist es. Oder so schwer. Denn nun gilt es festzulegen, welche Aspekte des Angebots / des Unternehmens in den Kommunikationsfokus gestellt werden.

1. Identifikation möglicher Handlungsfelder:

  • Markt: Produkt selbst, Produktionsweise, Lieferketten usw.
  • Arbeitsplatz: Bedingungen, Inklusion, Work-Life-Balance, Mitbestimmung usw.
  • Soziales Engagement: Spenden, Unterstützung sozialer / ethischer / ökologischer Projekte beispielsweise
  • Umwelt: Energieversorgung, Firmengebäude, Recycling, Essen in der Kantine, Möglichkeit von Bürohunden z.B.

2. Bestandsaufnahme, was alles bereits an solchen „grünen Pluspunkten“ vorhanden ist.

3. Festlegen, in welchen Handlungsfeldern man künftig „grüner“ handeln möchte

4. Erstellen Maßnahmenkatalog

5. Umsetzen

6. Und dann beginnen, darüber zu reden – im Marketing!

Bei jedem Schritt kann es sinnvoll sein, sich externe Beratung ins Haus zu holen. Um wirkliche Nachhaltigkeits-Experten und keine „ach ja, jetzt machen wir mal was in grün“-Fachleute, lassen Sie sich erstmal erzählen, inwiefern diese Berater und ihr Angebot nachhaltig sind. Überzeugt Sie das, dann passt es!